Nachklärbecken

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Durch langsames Fliessen des Belebtschlamm-, Abwassergemisches kann sich der Belebtschlamm am Boden der Nachklärbecken absetzen. Diese Becken sind grösser als die Vorklärbecken, da der Belebtschlamm leichter ist als der Vorklärschlamm und sich daher langsamer absetzt. Mit Hilfe von Kettenräumern wird der am Boden abgelagerte Schlamm in die Schlammtrichter geschoben, von wo er in Steigrohren zu den Rücklaufschlammpumpen gelangt. Ca. 95% des Belebtschlammes werden mit Hilfe der Rücklaufschlammpumpen zur Beimpfung des zufliessenden Abwassers in die Belüftungsbecken zurückgeleitet. Die restlichen 5% werden als Überschussschlamm der Schlammbehandlung zugeführt. Das aus den Nachklärbecken abfliessende Abwasser ist nun so weit von Schmutzstoffen befreit, dass es bedenkenlos in den Vilters-Wangser Kanal eingeleitet werden kann.

Rücklaufschlammpumpe

Die beiden Schneckenförderer heben den aus den Nachklärbecken austretenden belebten (mit Mikroorganismen angereicherten) Schlamm, damit er zur Beimpfung des zufliessenden Abwassers wieder in die Belüftungsbecken zurückfliessen kann. Der infolge Wachstum und Vermehrung der Mikroorganismen überschüssige Teil dieses Schlammes wird abgetrennt und als Überschussschlamm der Schlammbehandlung zugeführt (ca.5%).

    Zwei Abwasserbetriebe eine Aufgabe