Klärschlammtrocknung

Die Schlammtrocknung in den Solarhallen funktioniert wie ein Gewächshaus. Die Sonneneinstrahlungen auf die Solarhallen erwärmen den Boden und die Luft, somit lässt sich der darin befindende Schlamm gut und schnell trocknen. Je nach Sonneneinstrahlung verkürzt sich die Trocknungszeit. Heizungslüfter an der Decke unterstützen den Trocknungsprozess im Winter, da die Einstrahlung der Sonne eher knapp wird. Das System ist einfach und überschaubar aufgebaut.

Die Kernkomponente der gesamten Trocknungsanlage ist eine über die gesamte Hallenbreite reichende Wende- und Fördermaschine der Wendewolf. Er verteilt, wendet und transportiert den Schlamm vollautomatisch mit geringem Personalaufwand. Auf den Betrieb abgestimmte Arbeitsprogramme sind über ein Bedientableau parametrier- und ausführbar.


    Klärschlammentsorgung

    Der Phosphor im Klärschlamm - ein Dünger, der zurück gewonnen werden soll

    Der Phosphor ist eine wichtige Grundlage allen irdischen Lebens. Ohne Phosphor funktioniert kein einziger biologischer Organismus, keine Zelle, keine Pflanze, kein Tier. Ohne Phosphor droht einer schnell wachsenden Welt von heute mit schon mehr als sechs Milliarden Menschen eine dramatische Nahrungsmittelkrise. Phosphor ist ein Hauptbestandteil der Düngemittel.

    Mit Inkrafttreten der revidierten technischen Verordnung über Abfälle darf der Klärschlamm künftig nicht mehr in der KVA Buchs verbrannt werden, da bei dieser Verbrennungsart der Phosphor verloren geht.

    Ab Januar 2015 führen wir unseren getrockneten Klärschlamm zur ZAB nach Bazenheid. Dort werden organische Stoffe (Klärschlamm) separat verbrannt und die Asche vorläufig gelagert. In Zukunft wird der Phosphor aus der Verbrennungsasche zurückgewonnen.


      Zwei Abwasserbetriebe eine Aufgabe